Debian · Upgrade · Bookworm → Trixie

Debian 12 auf Debian 13 upgraden: Was Selbsthoster jetzt wissen sollten

Wer einen eigenen Server mit Debian 12 „Bookworm“ betreibt, kommt an Debian 13 „Trixie“ kaum vorbei: Die reguläre Unterstützung für Debian 12 ist im Juli 2026 ausgelaufen, Nextcloud 35 unterstützt nur noch Debian 13, und der UniFi OS Server verlangt Debian 13 oder neuer.

DEBIAN 13 „TRIXIE“
● Aktuell: 13.7
PHP
8.2 → 8.4
MariaDB
10.11 → 11.8
Kernel
6.1 → 6.12
Debian 12 ✓ LTS bis 06/2028
Nextcloud 35 ✓ nur Debian 13
UniFi OS Server ✓ ab Debian 13
Upgrade von ✓ Debian 12 aus

Backup → Vorbereiten → Upgrade → Prüfen

✓ Debian 13.7 (12.09.2026)
✓ Debian 12: LTS bis 30.06.2028
✓ Nextcloud 35: nur Debian 13
✓ UniFi OS Server: ab Debian 13
✓ Upgrade nur von Debian 12 aus
Grafik: Umzug von Debian 12 auf Debian 13, mit höheren Anforderungen für PHP, Datenbank und Betriebssystem

AUSGANGSLAGE

Wo steht Debian 12?

Debian 12 „Bookworm“ ist kein Notfall, aber die reguläre Phase ist vorbei.

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Debian 13 ist Stable

Debian 13 „Trixie“ erschien am 9. August 2025 und ist aktuell bei Version 13.7 (12. September 2026).

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Debian 12: nur noch LTS

Die reguläre Unterstützung endete am 12. Juli 2026. Seitdem übernimmt das LTS-Team die Sicherheitsupdates, bis zum 30. Juni 2028.

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LTS ist begrenzt

LTS deckt nicht alle Pakete und Architekturen ab (bei Debian 12: amd64, i386, arm64, armhf und ppc64el). Debian empfiehlt, wo möglich auf Debian 13 zu wechseln.

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Laufzeit von Debian 13

Nach Debians Lebenszyklus (drei Jahre regulär, zwei Jahre LTS) gilt Debian 13 regulär bis August 2028 und mit LTS bis Juni 2030.

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Noch auf Debian 11?

Debian 11 LTS ist am 31. August 2026 ausgelaufen. Von Debian 11 geht es nur über Debian 12 auf Debian 13, denn Überspringen wird nicht unterstützt.

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Kein Grund zur Panik

Ein produktiver Server muss nicht heute Nacht umgestellt werden. Das Upgrade will aber geplant sein.

WARUM JETZT

Was Anwendungen verlangen

Ein Server läuft oft über Jahre. Das Upgrade sollte man nicht erst angehen, wenn eine Anwendung die alte Version nicht mehr unterstützt.

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Nextcloud 35

Offiziell unterstützt wird nur noch Debian 13, Debian 12 fällt weg. Dazu PHP 8.3 bis 8.5 und MariaDB ab 10.11 LTS. Nextcloud 34 läuft dagegen noch auf Debian 12 und 13.

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UniFi OS Server

Unter Linux werden Debian 13 oder neuer sowie Ubuntu 24.04 oder neuer unterstützt. Benötigt werden unter anderem systemd, Podman und slirp4netns.

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Was Debian 13 mitbringt

PHP 8.4, MariaDB 11.8, PostgreSQL 17, nginx 1.26, Apache 2.4.65, Linux 6.12, systemd 257 und OpenSSH 10.0.

ENTSCHEIDUNG

Wann sich das Upgrade jetzt lohnt

Ein Upgrade muss nicht heute Nacht erfolgen. In diesen Fällen sollte Debian 13 aber direkt eingeplant werden:

1

Nextcloud 35 geplant

Wer von einer älteren Version auf Nextcloud 35 wechseln will, braucht Debian 13.

2

Neuer UniFi OS Server

Ein neuer UniFi OS Server startet am besten direkt auf Debian 13.

3

Neuer Server

Neue Server gar nicht mehr mit Debian 12 aufsetzen.

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Gepflegter Server

Für einen sauber gepflegten Debian-Server ist das reguläre Upgrade von 12 auf 13 der vorgesehene Weg.

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Alter Server mit Altlasten

Viele historische Paketquellen, manuelle Änderungen, ungenutzte Dienste? Dann kann eine Neuinstallation sinnvoller sein. Das ist ein eigenes Migrationsprojekt, kein einfaches Upgrade.

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Nichts überstürzen

Bis 30. Juni 2028 gibt es LTS-Updates. Vorbereitung ist wichtiger als Tempo.

VORBEREITUNG

Das gehört vor das Upgrade

Ein Distributionsupgrade ist etwas anderes als ein normales apt upgrade. Debian beschreibt den Ablauf in den Release Notes (Kapitel 4).

✓

Bookworm aktuell halten

Der Server muss auf dem letzten Stand von Debian 12 sein. Upgrades werden nur von Debian 12 aus unterstützt. Ein OpenSSH-Fehler, der unterbrochene SSH-Upgrades blockieren konnte, ist seit Debian 12.12 behoben.

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Backup

Vollständig und mit getesteter Wiederherstellung. Debian nennt als Kern /etc, /var/lib/dpkg, /var/lib/apt/extended_states und die Ausgabe von dpkg --get-selections. Bei Nextcloud kommen Datenbank, Konfiguration und Nutzerdaten dazu.

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Zugang sichern

Bei Remote-Servern in screen oder tmux arbeiten und einen zweiten Zugang bereithalten, zum Beispiel die Konsole der VM oder des Hosters. Nach dem Kernel-Update kann Nacharbeit an der Konfiguration nötig sein.

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Paketquellen aufräumen

Das Upgrade ist für „reines“ Debian ausgelegt. Zusätzliche Quellen und Drittanbieter-Pakete können es erschweren und entfernt werden. Einträge für bookworm-backports vor dem Upgrade entfernen.

✎

Paketstatus prüfen

Obsolete Pakete, Halte und Fehlerzustände prüfen, außerdem Reste alter Konfigurationsdateien. Die passenden Befehle stehen unten.

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Platz und /boot

Auf / und /var genug Speicher einplanen. Bei älteren Installationen sollte /boot mindestens 768 MB groß sein und etwa 300 MB frei haben.

Das gilt auch für alles, was zusätzlich installiert wurde

Nicht nur Debian selbst zählt. Vor dem Upgrade prüfen:

  • externe APT-Repositories
  • Docker- oder Podman-Umgebungen
  • Webserver wie nginx oder Apache
  • PHP und PHP-Erweiterungen
  • Datenbanken
  • Redis oder Valkey
  • Monitoring
  • VPN-Software
  • eigene Systemdienste
  • Drittanbieter-Pakete

Nützliche Prüfbefehle

Zustand des Systems vor dem Upgrade prüfen (Auszug aus den Debian Release Notes):

cat /etc/debian_version
apt list '?narrow(?installed, ?not(?origin(Debian)))'
apt list '?obsolete'
apt-mark showhold
dpkg --audit
find /etc -name '*.dpkg-*' -o -name '*.ucf-*' -o -name '*.merge-error'
df -h / /var /boot

ABLAUF

Von Bookworm auf Trixie

Grundsätzlich werden die Paketquellen von Bookworm auf Trixie umgestellt, die Paketlisten aktualisiert und das System in zwei Schritten mit apt aktualisiert. Vorher die aktuelle Debian-Dokumentation lesen: Upgrade-Befehle blind aus irgendeinem Forum zu kopieren ist bei produktiven Servern keine gute Idee.

1. Zustand sichern

Paketauswahl speichern und zusätzlich die oben genannten Verzeichnisse sichern:

dpkg --get-selections '*' > ~/curr-pkgs.txt

2. Debian 12 aktualisieren

Der Server sollte zuerst vollständig auf dem aktuellen Stand von Debian 12 sein. Falls ein neuer Kernel installiert wurde, danach neu starten.

sudo apt update
sudo apt full-upgrade

3. Paketquellen auf Trixie umstellen

Debian empfiehlt das neue deb822-Format in einer Datei /etc/apt/sources.list.d/debian.sources. Alte Einträge entfernen oder auskommentieren. Zusätzliche Quellen nur behalten, wenn es sie für Trixie gibt. Das Beispiel aus den Release Notes (Komponenten bei Bedarf anpassen):

Types: deb
URIs: https://deb.debian.org/debian
Suites: trixie trixie-updates
Components: main non-free-firmware
Signed-By: /usr/share/keyrings/debian-archive-keyring.gpg

Types: deb
URIs: https://security.debian.org/debian-security
Suites: trixie-security
Components: main non-free-firmware
Signed-By: /usr/share/keyrings/debian-archive-keyring.gpg

Wer noch das alte sources.list-Format nutzt, kann es mit apt modernize-sources umstellen.

4. Paketlisten und Platz prüfen

Paketlisten holen und den Platzbedarf abschätzen. Die Schätzung kann vor dem Minimal-Upgrade eine Fehlermeldung liefern.

sudo apt update
sudo apt -o APT::Get::Trivial-Only=true full-upgrade

5. Upgrade in zwei Schritten

Debian empfiehlt zuerst ein minimales Upgrade, danach das vollständige. Bei Rückfragen zu Konfigurationsdateien nicht unbedacht antworten: Alte Dateien bleiben als .dpkg-old erhalten, und der Verlauf steht in /var/log/apt/term.log.

sudo apt upgrade --without-new-pkgs
sudo apt full-upgrade

Bricht apt full-upgrade mit „Could not perform immediate configuration“ ab, hilft laut Release Notes apt full-upgrade -o APT::Immediate-Configure=0.

6. Neustart und Aufräumen

Das Upgrade enthält einen neuen Kernel, ein Neustart ist deshalb nötig. Ein Kernel-Metapaket wie linux-image-amd64 sollte installiert sein. Danach aufräumen und prüfen, was obsolet ist:

sudo reboot
# nach dem Neustart
sudo apt autoremove
apt list '?obsolete'

Obsolete Pakete erst nach einer Prüfung entfernen. Die systemd-Meldung „System is tainted: unmerged-bin“ kann ignoriert werden.

Weniger Ausfallzeit bei kritischen Diensten

Während des Upgrades werden Dienste beim Austausch ihrer Pakete gestoppt. Wer die Ausfallzeit verkürzen will, macht laut Debian zuerst das minimale Upgrade, dann Kernel-Upgrade und Neustart, und aktualisiert danach die Pakete der kritischen Dienste, bevor das vollständige Upgrade folgt.

STOLPERSTEINE

Änderungen, die Server betreffen

Diese Punkte aus den offiziellen Release Notes treffen Selbsthoster besonders oft.

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MariaDB 10.11 → 11.8

MariaDB übersteht Major-Upgrades nur nach einem sauberen Herunterfahren. Dienst vorher stoppen und im Log auf „Shutdown complete“ achten.

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PHP 8.2 → 8.4

Anwendungen und PHP-Module prüfen. Nextcloud 34 und 35 unterstützen PHP 8.4.

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PostgreSQL 15 → 17

Der Wechsel der Hauptversion braucht eine Datenmigration. Vorher sichern und den Ablauf in der Debian- und PostgreSQL-Dokumentation nachlesen.

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sysctl.conf wird ignoriert

Systemd liest /etc/sysctl.conf nicht mehr. Eigene Kernel-Einstellungen gehören in /etc/sysctl.d/*.conf.

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/tmp liegt im RAM

Nach dem Neustart ist /tmp ein tmpfs mit bis zu 50 % des Arbeitsspeichers. Große Dateien dort können den Speicher füllen.

✓

SSH

DSA-Schlüssel werden nicht mehr unterstützt, und ~/.pam_environment wird nicht mehr gelesen. Vor dem Upgrade prüfen, wie der Login erfolgt.

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Netzwerknamen

Schnittstellennamen können sich ändern, etwa bei i40e-Netzwerkkarten. Bei Servern ohne Konsolenzugang die Namen per systemd.link festhalten und mit udevadm test-builtin net_setup_link prüfen.

◐

Weitere Dienste

Dovecot 2.4 nutzt ein inkompatibles Konfigurationsformat, RabbitMQ lässt sich nicht direkt upgraden, strongSwan wechselt auf charon-systemd. Solche Dienste vorher auf Staging testen.

NACH DEM UPGRADE

Nicht nur auf den Login schauen

Wenn Debian 13 wieder läuft, ist das Upgrade noch nicht abgeschlossen. Mindestens prüfen:

✓SSH funktioniert
✓nginx oder Apache laufen
✓PHP funktioniert
✓Die Datenbank ist erreichbar
✓Redis beziehungsweise Valkey läuft
✓Alle wichtigen systemd-Dienste sind gestartet
✓Firewall und Netzwerk funktionieren
✓Cronjobs laufen
✓Docker- oder Podman-Container sind erreichbar
✓Backups und Monitoring funktionieren

Bei einer Nextcloud-Installation kommen Weboberfläche, Dateizugriff, Cron, Datenbank, Vorschauen, externe Speicher und gegebenenfalls Talk oder Office dazu.

NEXTCLOUD & UNIFI

Reihenfolge richtig planen

Das Betriebssystem-Upgrade und das Anwendungs-Upgrade sind zwei getrennte Wartungsarbeiten und sollten nicht gleichzeitig laufen.

1

Nextcloud: die Reihenfolge

Erst Nextcloud auf den aktuellen 34.x-Stand bringen, dann Debian 12 auf 13 upgraden (Nextcloud 34 unterstützt Debian 13) und danach auf Nextcloud 35 wechseln. Major-Versionen werden nicht übersprungen.

2

Nextcloud: Anforderungen

Nextcloud 35 braucht Debian 13, PHP 8.3 bis 8.5 und MariaDB ab 10.11 LTS. Debian 13 bringt mit PHP 8.4 und MariaDB 11.8 Versionen mit, die Nextcloud 35 unterstützt.

3

UniFi OS Server

Auf Debian 13 werden Podman und slirp4netns per apt installiert, dann startet der Installer. Die Schritte stehen in der Anleitung zum UniFi OS Server.

FAZIT

Erst prüfen, sichern, planen – dann upgraden

Debian 12 funktioniert weiterhin, aber Debian 13 wird für moderne Self-Hosting-Setups zunehmend zur Voraussetzung. Wer Nextcloud 35 oder den UniFi OS Server selbst betreiben möchte, sollte Debian 13 bei der Planung berücksichtigen. Für einen bestehenden produktiven Server gilt trotzdem: erst prüfen, sichern und planen.

Der saubere Ablauf: Backup → Debian 12 aktualisieren → Paketquellen prüfen → Upgrade auf Debian 13 → Neustart → Dienste prüfen → Anwendungen testen.

Gerade bei Selbsthostern ist das Betriebssystem nicht nur der Unterbau. Wenn dort Nextcloud, Datenbanken, Webserver, Container oder Netzwerkmanagement laufen, hängt von einem sauberen Upgrade einiges ab.

FAQ

Häufige Fragen zum Debian-Upgrade

Die reguläre Unterstützung endete am 12. Juli 2026. Danach gibt es bis zum 30. Juni 2028 Sicherheitsupdates durch das LTS-Team, allerdings nicht für alle Pakete und Architekturen.
Nein. Überspringen von Versionen wird nicht unterstützt. Erst auf Debian 12 upgraden, dann auf Debian 13. Debian 11 LTS ist außerdem am 31. August 2026 ausgelaufen.
Offiziell unterstützt wird bei Debian nur noch Debian 13. Debian 12 gehört nicht mehr dazu. Nextcloud 34 läuft noch auf Debian 12 und 13.
Debian 13 oder neuer, alternativ Ubuntu 24.04 oder neuer. Außerdem werden unter anderem systemd, Podman und slirp4netns benötigt.
Ein einfaches upgrade installiert nur Updates, für die keine Pakete entfernt oder neu installiert werden müssen. full-upgrade darf Abhängigkeiten auflösen, Pakete neu installieren und entfernen. Für das Distributionsupgrade empfiehlt Debian beide in dieser Reihenfolge: erst apt upgrade –without-new-pkgs, dann apt full-upgrade.
Ja. Das Upgrade enthält einen neuen Kernel, ein Neustart ist deshalb nötig. Er erfolgt normalerweise nach Abschluss des Upgrades.
Dienste werden gestoppt, solange ihre Pakete ausgetauscht und konfiguriert werden. Wie lange das dauert, hängt von der Zahl der Pakete und von Rückfragen ab. Bei kritischen Diensten lässt sich die Ausfallzeit mit einem minimalen Upgrade, Kernel-Upgrade und Neustart vor dem vollständigen Upgrade verkürzen.
Für einen sauber gepflegten Server ist das reguläre Upgrade von Debian 12 auf 13 der vorgesehene Weg. Bei einem alten Server mit vielen historischen Paketquellen, manuellen Änderungen und ungenutzten Diensten kann eine Neuinstallation sinnvoll sein, das ist dann aber ein eigenes Migrationsprojekt.
Laut Debian Release Notes hilft in diesem Fall apt full-upgrade -o APT::Immediate-Configure=0. Alternativ lassen sich vorübergehend beide Quellen, bookworm und trixie, eintragen und apt update ausführen.

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